Ideenprofil | Und es lohnt sich doch

Runde 2: Look-A-Like Challenge

Kreativität braucht Inspiration. Deshalb: Copy with Pride. Sucht Euch ein Buch als Vorbild - am besten einen Bestseller. Nehmt den Klappentext dieses Buches als Ausgangspunkt - und schreibt auf dieser Basis eine ersten Entwurf für Euren eigenen Klappentext.

Dein Wettbewerbsbeitrag: 

"[I]ch rede von einem Ort, wo einen das Lesen in den Wahnsinn treiben kann. Wo Bücher verletzen, vergiften, ja, sogar töten können." Walter Moers, Die Stadt der Träumenden Bücher.

München, November 2022. Der Coach und angehende Schriftsteller Leon Vanderbilt ist verzweifelt. Angesichts von Klimakrise, Trump-Rückkehr, Ukraine-Krieg und einem Tsunami schlechter Nachrichten sieht er sich in Gefahr, jeden Idealismus zu verlieren und künftig zum rückhaltlosen Egoisten zu werden.

In der Not geht er einen riskanten Pakt mit seinem künftigen Buch ein: Schafft er es, ein Manifest des Optimismus zu schreiben, das ihn selbst überzeugt? Oder scheitert er - und bleibt verdammt, sich im seelenlosen Spiel des Spätkapitalismus sein kleines Bisschen egoistisches Glück zu erschreiben, während um ihn herum die Welt zerbricht?

Florian Prittwitz-Schlögl, Coach und angehender Autor, schreibt in seinem Erstlingswerk an gegen die eigenen Dämonen. In einem wilden Ritt durch Neuropsychologie, Philosophie und Anthropologie sowie seine eigenen Erfahrungen liefern sich Fatalismus und visionärer Optimismus eine packende Schlacht, bei der alles auf dem Spiel steht. Und dessen Ausgang nicht nur für die Leser*innen, sondern auch für den Autor selbst bis zum Ende ungewiss bleibt.

Cover-Idee beim Start des Wettbewerbs

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  • Liebe Buch-Idee,
    trau Dich und zeige Deinen ganzen Optimismus!
    Mich hat nur der letzte Absatz Deines Klappentextes angesprochen, denn da kommst Du Dir selbst etwas näher. Ich würde die Idee mit Leon verwerfen und mich im Klappentext wie auch im Buch selbst mehr auf Dich selbst fokussieren. Auf Dich und Deinen Optimismus. Für mich geht es in einem Manifest nicht vordergründig um den Autor und seine Erfahrungen sondern um das was er daraus distilliert hat, sozusagen um die Optimismus-Essenz. Und eine solche könnten wir gerade sehr gebrauchen, also trau Dich und schütte uns zu mit Deinem puren, reinen Optimismus.
    Ich selbst bin in Manifesten ein großer Fan von klarer Struktur, prägnanten Forderungen / Erkenntnissen unterlegt mit kurzen, gerne auch emotionalen Beispielen.
    Ich freue mich sehr auf Deine Weiterentwicklung!

    P.S. Lass den Kampf weg, davon hat die Welt schon genug…

  • Kann ich mich nur meinen Jury-Kolleg:innen anschließen. Ich-Form, up-close and personal. Dabei von Anfang an auf der optimistischen Seite – und es geht doch. Klar tut es weh. Aber anders geht das nicht. Hier hätte ich gerne konkrete Vorschläge, warum, wie, mit wem das gehen kann. Individuell, Familie, Gruppen, Gesellschaft. Weniger verrückt, mehr klar, authentisch und verletzlich.

  • Also, diese Idee mit dem Kampf des Autors gegen sein eigenes Buch – die finde ich klasse. Ich bin ein bisschen wehmütig, weil ich als ich Dein Cover sah dachte, das wird ein durch und durch optimistisches Buch. Und jetzt sehe ich, dass Du auch kämpfst mit der Frage, ob sich das Engagement lohnt.

    Ich möchte Dich gerne weiter im Wettbewerb sehen – aber entscheide Dich klarer, ob Du den Kampf in den Vordergrund stellst (dann müsste man das Cover anpassen), oder ob Du doch ein optimistisches Manifest schreiben willst (was mich persönlich noch mehr ansprechen würde).

    Und ich muss Kim recht geben – die Leon-Ebene macht es eher schwieriger als leichter.

    Ganz spannend finde ich was Tobias sagt: dass Du Dir ausgerechnet so ein verrücktes und absurdes Original gewählt hast, das finde ich sehr spannend. Ich glaube, das wäre einen Gedanken wert – ob Du Dich nicht in Richtung eines so krassen, verrückten Buchs entwickeln willst, das die optimistische Grundbotschaft eher zwischen den Zeilen trägt. Das wäre für mich eher die Richtung der Battle – und dann passt es auch eine Figur zu haben, die nicht der Autor ist.

    Also – entweder optimistisches Manifest in Ich-Form – oder absurde, komische Battle a la Walter Moers in erzählter Form. Entscheide Dich 🙂

  • Ok – ich kann ja nachvollziehen, dass Florian sich hinter einem Alter Ego verstecken will. Aber bei Dir, liebe Idee, funktioniert das nicht. Ich mag total die intellektuelle Battle mit der Realität – aber ich will den echten Florian kämpfen sehen. Sag bye bye zu Leon – diese Idee muss in Ich-Perspektive geschrieben werden!
    Und ich hätte im Klappentext gerne etwas mehr Futter – ein paar konkretere Fragen, mit denen Du Dich beschäftigen willst.

    Get real 🙂

  • Mit Walter Moers hast du dir ja eine total spannende Inspiration ausgesucht! Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann dass auch du, liebe Buch-Idee, gerne so verrückt und absurd sein darfst wie das „Original“!

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    Autor

    Florian ist Blogger, Coach und Entwicklungspartner für Persönlichkeit, Führung und Kultur.

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